Alten-Buseck Beuern Großen-Buseck Oppenrod Trohe

 

 

 
 

Zum Eingang

Was war los?

Vereine

Marktplatz Buseck
Einkaufen
Dienstleistung
Handwerk
vor der Haustür

Fakten und Historisches

Literarisches

Medizinische
Versorgung

Aus dem Rathaus

Kirchen

Öffentliche Einrichtungen

Gaststätten
Hotels

Ortspläne und
Straßenverzeichnis von Buseck

Jahresrückblicke
2002/2003/2004

Impressum

eMail an uns

Literarisches von Alfred Keil alias Angelo Niklas

 

7. Juni 2020

Alfred Keils Kolumne

... EINE PANDEMIE. Diese Pandemie hielt unseren Globus Jahrhunderte lang im Schwitzkasten. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass ganz berühmte Leute nicht davon verschont wurden: Mozart, Goethe, Stalin. Wie wir wissen, sind sie jedoch am Leben geblieben.

Die Rede ist hier von den Pocken, die alleine in Europa jährlich 400 000 Menschen dahinrafften.

Im sechsten Jahrhundert wurde die Seuche von Indien über China nach Europa eingeschleppt. Im 15. und 16. Jahrhundert war Deutschland von dieser Infektion regelrecht gelähmt. Die Geschichtsschreibung ist sich aber nicht ganz einig. Denn andere Quellen stellen fest, die Pest sei als „ägyptisches Geschwür“ in den Westen gekommen.

Erst der englische Landarzt Dr. Edward Anthony Jenner bereitete dem Spuk 1796 ein Ende. Er beobachtete, dass Melkerinnen, die sich mit den harmloseren Kuhpocken infiziert hatten, später gegen die verheerenden Menschenpocken immun waren. Um diesen Umstand endgültig zu bestätigen, übertrug er die Kuhpocken auf seinen achtjährigen Sohn und dessen Freund. Als die Knaben wieder gesund waren, infizierte er beide mit den gefürchteten Pocken, die oft tödlich wirkten. Beide blieben jedoch gesund. 1980 verkündete die Weltgesundheitsorganisation die Ausrottung der Pocken weltweit.

Seit Anfang des Jahres kämpft die Welt erneut gegen ein Virus. Überall laufen die Menschen mit Schutzmasken herum. Bleibt nur zu hoffen, dass keiner unserer Wissenschaftler auf die haarsträubende Idee wie Dr. Jenner kommt, seine eigenen Kinder als  Versuchskaninchen zu missbrauchen. Trotzdem wäre es begrüßenswert, wenn die Corona-Viren ihren Schrecken bald verloren hätte. Diesen Fetzen Stoff vorm Gesicht vertrage ich überhaupt nicht.

 

 

 

 

 

_____________________________

Dieser Text als PDF-Datei

Frühere Beiträge:

21. Juni 2020 Es war einmal eine Pandemie | 7. Juni 2020 Es war einmal ein junger Mann | 31. Mai 2020 Es war einmal ein Beifahrer | 24. Mai 2020 Es war einmal ein Friseur | 10. Mai 2020 Es war einmal ein Termin | 3. Mai 2020 Es war einmal ein Volontär | 12. April 2020 Es war einmal eine Nachtschwester | 5. April 2020 Es war einmal eine Plauderei | 29. März 2020 Es war einmal eine Angst | 22. März 2020 Es war einmal ein Schulheft | 15. März 2020 Es war einmal ein Hut | 8. März 2020 Es war einmal eine Ratte | 1. März 2020 Es war einmal eine stille Stunde | 16. Februar 2020 Es war einmal ein Sprüchlein | 9. Februar 2020 Es war einmal ein Freund | 2. Februar 2020 Es war einmal ein Abschied | 26. Januar 2020 Es war einmal ein Winter |

 

Beiträge 2019 | Beiträge 2018 | Beiträge 2017 | Beiträge 2016

 

 

 
Anzeigen