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Jahresrückblicke
2002, 2003 und 2004
Literarisches von Alfred Keil alias Angelo Niklas

Alfred Keils Kolumne
des pudels kern
Buchtipps
von Alfred Keil
Lyrik
von Angelo Niklas
a.keil@mittelhessen.de - Telefon (06441) 959595

Die jeweils donnerstags erscheinende Kolumne des pudels kern hatte ihren "Stammsitz" in der Wetzlarer Neuen Zeitung. Ihr Verfasser ist Alfred Keil, ein Großen-Busecker mit Beuerner Wurzeln, Buchautor, ehemaliger Feuilleton-Redakteur der Wetzlarer Neuen Zeitung im (Un-)Ruhestand. Als Lyriker kennt man ihn unter dem Namen Angelo Niklas, ausgezeichnet mit dem Ersten Preis des "Lyrischen Oktober", mit dem Dritten Launhardt-Gedächtnispreis und mit der Aufnahme in "Gedicht der Gegenwart". Welche Wertschätzung er unter den Literaten genießt, durfte er im Jahr 2003 erfahren, als er ein fünfwöchiges Stipendium  des Internationalen Autoren- und Übersetzerzentrums von Rhodos gewann. Außerdem ist Alfred Keil Erbe von "Sindbads Ring". Das ist der Siegelring des 2006 verstorbenen Autors Hans-Christian Kirsch alias Frederik Hetmann, der Keils Dichtervater war.

"des pudels kern" wurde im Jahr 2014 eingestellt. Wir publizieren hier ausgewählte Beiträge

Alfred Keils Kolumne des pudels kern
Aus dem Archivordner 2005
Alle bisher erschienenen Bücher
von Alfred Keil / Angelo Niklas:

3. Februar 2005

Eine neue Kultur?
( als PDF-Datei)

Einstein verpflichtet. Auch der Kanzler legt sich mächtig ins Zeug. In einer Art bildungspolitischem Rausch ruft er die Deutschen zu einer neuen Kultur der Wissenschaft auf. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn betont, wie wichtig Neugier und Freude am Denken für die Zukunft des Landes seien.

In der Tat trifft sie damit das Selbstverständnis des Mannes, dessen Todestag sich heuer zum 50. Mal jährt und dessen "Relativitätstheorie" nun schon hundert wird: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern ich bin nur leidenschaftlich neugierig."

Schon viel ist in den ersten Wochen des Einsteinjahrs geschrieben und gesprochen worden. Auch viel Idealisiertes und deshalb leider Unwahres. Keineswegs fühlte sich Albert Einstein in den USA so richtig zu Hause. Er wurde bespitzelt und verdächtigt, ein Kommunist zu sein, zumal sich der KGB seine alte Berliner Wohnung unter den Nagel gerissen hatte. Ein Dorn im Auge der Moralapostel in Washington war auch der Kampf des deutsch-jüdischen Bürgerrechtlers für eine Weltregierung. Auf der anderen Seite erfreute sich der Physiker der Beliebtheit eines Medienstars.

Was würde Mister Superhirn zu dem Rummel um seine Person wohl sagen? Ich glaube, er würde uns daran erinnern, dass ohne Aristoteles und Euklid in der Antike und ohne Kopernikus und Newton in der Renaissance Einstein im 20. Jahrhundert undenkbar wäre. Er würde vielleicht über den "Urknall" lästern, und zwar mit der einfachsten aller Fragen: Was, bitteschön, war denn vor diesem Urknall, mit dem alles begonnen haben soll?

Dennoch müssen wir akzeptieren, dass uns die weithin akzeptierte Theorie des "Urknalls" zu einem Punkt geführt hat, an dem das Weltall, entsprechend der Einsteinschen Formel der Äquivalenz von Masse und Energie, aus dieser Energie entstand.

Erinnern möchte ich auch daran, dass so mancher Wissenschaftler vor Einstein von der Allianz Thron und Altar bis aufs Blut gepeinigt wurde. Selbst ein Kopernikus hat sein großes Werk über die Himmelsmechanik erst kurz vor seinem Tod herausgegeben.

Inzwischen liegen die Dinge etwas anders. Heute gibt es bei uns keine theokratischen Fanatiker mehr, heute beobachten wir die Inquisition der Aufgeklärten und Gebildeten, die alles, was nicht gemessen, gewogen und seziert werden kann, verlachen und verdammen. Ludwig Marcuse stellte folgerichtig fest: "Wissenschaft ist die jüngste Weltreligion; die erste, die die gesamte Welt umfasst."

Warum nur fällt das so genannte christliche Abendland ständig von einem Extrem ins andere?

Frederik Hetmann / Alfred Keil: „Indianer heute. Bericht über eine Minderheit. Information für Jugendliche.“
BELTZ Weinheim, 1977.
Noch zu haben im Antiquariat für etwa 5 Euro.
ISBN: 3-407-84009-8 -
www.ZVAB.com

Angelo Niklas: „Verschwörungen“.
Gedichte.
Bläschke, St. Michael, Austria, 1984 (vergriffen).

Angelo Niklas: „Mein Neues Lied“.
Gedichte.
Gregor M. Mayer, Kaufering, 1986.
ISBN: 3-924850-34-8.

Angelo Niklas / Hanne Kiwull / O.W. Bringer: „Oktoberlied“.
Gedichte der Preisträger des Lyrischen Oktobers 1986. Edition L, Hockenheim.
ISBN: 3-924600-33-3.

Angelo Niklas: „Unterm Lärchenvorhang. Altmodische Liebesgedichte“.
Edition Fischer, Frankfurt, 1991.
ISBN: 3-89406-370-X.

Angelo Niklas: „Triptychon“.
Gedichte aus den Zyklen „Mein Neues Lied“, „Der Augapfel“, „Unterm Himmel“.
Gregor M. Mayer, Kaufering, 1992.
ISBN: 3-924850-35-6.

Angelo Niklas: „Die Welt des Roten Barbaren“.
Lyrik.
Privatdruck von Hans-Christian Kirsch in der Einhorn-Presse Nomborn/Westerwald, 1996.

Angelo Niklas: „Die Angst des Windes. Gedichte und Lieder“.
Avlos-Verlag, Duisburg, 2001. 10 Euro.
ISBN: 3-92963459-7.

Angelo Niklas: „Orpheus auf der Arche Noah. Volkstümliche Kunstlieder“.
Busecker Schule, 2002. 4 Euro.
ISBN: 3-00-008327-8.

Alfred Keil: „Morgen schenke ich dir Deutschland. Lange und kurze Geschichten.“
Avlos-Verlag, Duisburg, 2005. 12,80 Euro.
ISBN: 3-929634-62-7.


Alfred Keil: "Mein Indianisches Lesebuch"

Wambli Notes,  Willow Catkins, Germany/Canada, 2010. 10 Euro
ISBN 978-3-00-030679-2.


Alfred Keil: "Ein Kuss an der B 3".
Verlag editHbuseck M.H. Lemmer, Buseck. 2012. 12,80 Euro.
ISBN 978-3-00-040271-5
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Die Bücher des Avlos-Verlags können bei der Gemeinsamen Verlagsauslieferung. Postfach 2021, 37010 Göttingen, Telefon 0551 487177, Fax 0551 41392, eMail bestellungen@gva-verlage.de, bestellt werden.

 

des pudels kern - Frühere Beiträge

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16.01.13 Goldener Regen | 23.01.14 Mein Freund Henri | 30.01.14 Der Stein der Weisen | 06.02.14 Woher - wohin? | 13.02.14 Sindbad wird 80 | 20.02.14 Allzeit bereit | 27.02.14 Irene ist schuld | 06.03.13 Ein Tag mit Hans | 13.03.14 Apfelbäume | 20.03.14 Schlussakkord |
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Lyrik von Angelo Niklas

Wir freuen uns, daß wir unseren Besuchern Alfred Keil alias Angelo Niklas auch als Dichter vorstellen können. Ganz offensichtlich macht es ihm richtig Spaß, zu sehen, daß sich auch die Busecker, die, mit denen er in seiner Heimat zusammenlebt, für seine Texte interessieren. Ab und zu erhalten wir zusätzlich zur wöchentlichen Kolumne auch noch ein neues Gedicht.

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